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4. Oktober, 18:00 Uhr
Volkshochschule Josefstadt
Schmidgasse 18
A-1080 Wien
Tel. 01/402 29 22
6. Oktober, 18:00 Uhr
Volkshochschule Josefstadt
Schmidgasse 18
A-1080 Wien
Tel. 01/402 29 22
7. und 14. Oktober, 18:00 Uhr
Volksbildungshauses Wiener Urania
Uraniastraße 1
1010 Wien
01/712 6191
25. Oktober, 18:00 Uhr
VHS Hietzing
1130, Hofwiesengasse 48
Tel. 01/804 55 24
Für alle Termine
Eintritt: € 5,50
Anmeldung: jonathan@mediabiz.at, +43 1 403 35 83 15
Weitere Termine (in Purkersdorf, Steyr, ...) kommen hinzu, Infos dazu werden auf http://molas.jonathan1.net/ aktualisiert.
Kuna Yala
Impressionen von einer Reise zum Ursprung
Karl Heinz Edler aus Krems (NÖ) lebt seit mehr als zehn Jahren auf einem Katamaran und bereist touristisch unberührte Gebiete um Menschen kennen zu lernen, die authentisch leben. Von außergewöhnlichen Plätzen und Völkern berichtet er während seines Österreich-Aufenthaltes im August und September in Wien, Niederösterreich und Oberösterreich.
Persönlich beeindruckten ihn am meisten
Die Kuna Indios
Woher die KUNA INDIOS kommen, weiß man nicht so genau. Sicher ist, dass sie oder ihre Vorfahren im heutigen Kolumbien und im Dschungel von Darien ansässig waren.
Durch verschiedene Umstände zogen sie immer wieder in andere Gebiete. Das rettete die streitbaren Indios scheinbar auch vor dem Genozid durch die spanischen Konquistadoren.
Nachdem sie dieser Bedrohung „entkommen“ konnten, siedelten sie sich in Mittelamerika und später auch auf dem „Archipielago San Blas“ – den San Blas Inseln an. Die Kunas selbst nennen dieses Gebiet Kuna Yala, das Land der Kunas.
Die traditionellen Kunas, blieben ihren Lebensformen bis heute treu, weitgehend unbeeinflusst vom stressigen Lebensstil der Amerikaner oder der naiv angehauchten Missionslust der Europäer. Das Experiment der Indianischen Selbstverwaltung währt nun ein dreiviertel Jahrhundert.
Molas – Kunstwerke der Kunas
MOLAS waren ursprünglich Körperbemalungen, man könnte das Wort mit „Bluse“ übersetzen. Heute werden Molas aus Stoff gefertigt, die Themen von Vorder- und Rückenteil sind - wie früher die Körperbemalungen – gleich, wenn auch sehr individuell. Dabei werden zwei bis sieben Lagen Stoff kunstvoll ausgeschnitten und miteinander so verarbeitet, dass man keine Nadelstiche erkennen kann. Jede Mola ist ein Unikat, jede Indianerin eine Künstlerin.
Und diese vielseitigen Kunstwerke geben Einblicke in die Wertvorstellungen, in die Gedanken- und Gefühlswelt der Kunas.
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